7 Days to Die: Server einrichten, beitreten und einstellen
Was die erste Installation und der erste Start tun, wie Ihre Mitspieler beitreten, wie Sie Welt, Schwierigkeit, Zombies und Blutmond im Tab Server einstellen und was hilft, wenn der Server ruckelt.
Ihr 7-Days-to-Die-Server läuft mit dem offiziellen Linux-Server des Spiels. Die Einstellungen aus der serverconfig.xml stellen Sie im Tab Server ein, Spieler, Sperren und Admins verwalten Sie im Tab Spieler.
Der erste Start
Die erste Installation lädt den Server des Spiels über Steam herunter, etwa 12 bis 15 GB. Das dauert eine Weile; den Fortschritt sehen Sie in der Konsole. Danach legt GoodFlare die serverconfig.xml mit dem Namen Ihres Servers an.
Beim ersten Start baut der Server seine Welt. Navezgane ist fertig und lädt schnell. Eine zufällige Welt (RWG) erzeugt der Server beim ersten Start aus Seed und Größe: Das kann viele Minuten dauern und braucht in dieser Zeit viel Arbeitsspeicher, bei einer großen Welt besonders viel. Bis die Konsole meldet, dass der Server bereit ist, können Spieler noch nicht beitreten.
Bei jedem Start holt der Server Updates des Spiels, solange Automatisch aktualisieren unter Startparameter an ist. Eine Beta-Version stellen Sie dort mit Beta-Zweig ein, etwa latest_experimental.
Beitreten
Starten Sie 7 Days to Die und wählen Sie im Hauptmenü Spiel beitreten.
Wählen Sie unten Verbinden mit IP.
Tragen Sie die IP-Adresse und den Port Ihres Servers in die beiden Felder ein, jeweils für sich. Beides steht auf der Übersicht Ihres Servers.
Hat der Server ein Passwort, fragt das Spiel danach.
Ist der Server in der Serverliste öffentlich, finden Mitspieler ihn auch unter Spiel beitreten über den Namen. Das Spiel nutzt neben dem Port auch die zwei UDP-Ports direkt darüber; die hat Ihr Server dafür schon.
Einstellungen im Tab Server
Der Tab Server zeigt die serverconfig.xml als Formular, in den Gruppen der Datei. Das kleine i neben jeder Einstellung erklärt, was sie bewirkt und welche Werte das Spiel kennt. Geändert wird nur, was Sie ändern; Kommentare und alle anderen Zeilen der Datei bleiben, wie sie sind. Hat jemand die Datei inzwischen anders geändert, sagt die Seite das, statt es zu überschreiben.
- Voreinstellungen
- Entspannt, Standard oder Hardcore setzen einige Werte zu Schwierigkeit, Zombies, Beute und Tod auf einmal
- Server
- Name, Beschreibung, Passwort, Hinweis beim Beitreten, Region, Sprache, Sichtbarkeit, Spielerzahl
- Welt
- Navezgane, zufällige Welt mit Seed und Größe, oder eine andere Welt auf dem Server; Name des Spielstands
- Schwierigkeit und Spielregeln
- Schwierigkeitsgrad, Blockschaden, Erfahrung, Tageslänge, Stürme, Folgen des Todes
- Zombies und Blutmond
- Tempo am Tag, nachts und im Blutmond, wilde Zombies, wie oft der Blutmond kommt und wie viele Zombies er bringt
- Beute, Mehrspieler, Landbesitz
- Menge der Beute, Versorgungsabwürfe, Spieler gegen Spieler, Landbesitzblöcke
- Leistung, Verwaltung
- Grenzen für Zombies und Sichtweite, EasyAntiCheat, Crossplay, reservierte Plätze
Spielerzahl und Schwierigkeitsgrad gibt der Server beim Start mit; die Seite ändert sie deshalb in der Startvariable und in der Datei. Port und Telnet setzt GoodFlare beim Start: Über Telnet sprechen der Tab Konsole und der Tab Spieler mit dem Spiel, mit einem eigenen Passwort für jeden Server.
Der Server liest die Datei nur beim Start. Nach dem Speichern bietet die Seite einen Neustart an.
Eine andere Welt, ein anderer Seed, eine andere Größe oder ein anderer Name des Spielstands beginnt beim nächsten Start einen neuen Spielstand. Der bisherige bleibt im Ordner Saves liegen und ist wieder da, wenn Sie zurückstellen. Den Ordner öffnet der Tab Server direkt.
Was die Seite nicht im Einzelnen kennt, steht unten unter Weitere Einstellungen aus der Datei und lässt sich dort ändern. Die ganze Datei öffnen Sie mit Datei bearbeiten im Datei-Editor.
Spieler, Sperren und Admins
Im Tab Spieler sehen Sie, wer online ist, mit Stufe, Gesundheit und Ping. Sie können Spieler hinauswerfen, für eine Zeit sperren (das Spiel kennt keine Sperre ohne Ende; „dauerhaft“ sind 100 Jahre), eine Nachricht an alle schreiben und die Welt speichern. Sperren heben Sie in derselben Liste wieder auf; Spieler, die gerade nicht online sind, sperren Sie über ihre ID (Steam_… oder EOS_…).
Admins vergeben Sie dort mit einer Stufe: 0 darf alle Befehle, Spieler ohne Eintrag haben 1000. Das Spiel schreibt das selbst in die serveradmin.xml im Ordner Saves; ändern Sie die Datei nicht, während der Server läuft, sonst überschreibt er sie. Admins vergeben darf nur, wer den Server einrichten darf.
All das geht über die Konsole des laufenden Servers. Ist er aus oder startet er noch, sagt der Tab das.
Leistung und Arbeitsspeicher
- Am meisten Arbeitsspeicher brauchen die Größe der Welt, die Zahl der Zombies und die Zahl der Spieler. Eine große zufällige Welt (10240) wählen Sie nur mit viel Arbeitsspeicher im Paket; 6144 ist der sparsame Start.
- Die Blutmondnacht ist der höchste Punkt: Dann leben je Spieler bis zu Zombies je Spieler im Blutmond gleichzeitig, auf der ganzen Karte höchstens Zombies auf der Karte höchstens.
- Ruckelt der Server, senken Sie zuerst diese beiden Werte und die Größte Sichtweite (6 bis 12). Danach hilft ein regelmäßiger Neustart, etwa nachts über Zeitpläne.
- Stürzt der Server beim Erzeugen einer Welt ab oder bricht der Start ab, reicht meist der Arbeitsspeicher nicht: Wählen Sie eine kleinere Größe oder ein größeres Paket.
- Im Tab Leistung sehen Sie Arbeitsspeicher und Prozessor über die Zeit, auch während der Blutmondnacht.
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