Neuinstallation, Apps und eigene Einrichtung
Spielen Sie ein frisches System auf Ihren VPS oder Container, auch ein anderes als bisher. Auf einem VPS kommen auf Wunsch Apps wie Docker oder Nextcloud und Ihr eigenes cloud-init gleich mit, und im Tab Apps richten Sie weitere auf dem laufenden Server ein.
Die Neuinstallation finden Sie im Tab Neuinstallation Ihres VPS oder Containers.
Die Festplatte wird vollständig gelöscht, alle Snapshots ebenso. Das lässt sich nicht rückgängig machen. Sichern Sie vorher, was Sie behalten möchten. Adresse, Größe und Laufzeit bleiben.
Neu installieren
Wählen Sie unter System das System. Das jetzige ist mit läuft gerade markiert; Sie können es frisch aufspielen oder ein anderes wählen.
Unter SSH-Schlüssel sind die Schlüssel des Servers gewählt; gespeicherte aus Ihrem Konto können Sie dazunehmen (höchstens 10). Ohne Schlüssel melden Sie sich danach mit dem neuen Root-Passwort an.
Wählen Sie bei einem VPS auf Wunsch Anwendungen (unten).
Drücken Sie den Knopf, etwa Debian 12 neu installieren, und bestätigen Sie durch Halten.
Danach gibt es ein neues Root-Passwort, das Sie einmal in der Übersicht sehen. Wie Sie sich anmelden, steht unter Erster Login am VPS.
Apps gleich mit installieren
Auf einem VPS wählen Sie unter Anwendung optional Software, die nach dem ersten Start im neuen System eingerichtet wird, auch mehrere zusammen: etwa Docker + Compose, Nextcloud, WordPress, Uptime Kuma, einen Minecraft-Server oder eine App aus dem Katalog (unten). Nur das System lässt sie weg.
- Jede Karte sagt, was sie installiert, wie Sie sich danach anmelden und welche Ports sie öffnet. Hat der Server eine Firewall, geben Sie diese Ports dort frei.
- Manche Apps gibt es nur für bestimmte Systeme oder ab einer Mindestgröße; dann steht es auf der Karte. Apps, die denselben Port belegen oder zusammen nicht in den Server passen, lassen sich nicht zusammen wählen.
- Die gewählten Apps werden eine nach der anderen eingerichtet; was eine App ohnehin mitbringt, etwa Docker, kommt nur einmal. Bei mehreren Apps zeigt die Seite, wie viel Arbeitsspeicher und Speicher sie zusammen brauchen.
- Den Fortschritt jeder App sehen Sie in der Übersicht des Servers. Ein Admin-Passwort, das wir für eine App erzeugen, sehen Sie dort und im Tab Apps genau einmal; jede App hat ihr eigenes.
Apps auf dem laufenden Server
Im Tab Apps eines VPS richten Sie Apps aus unserem Katalog ein, ohne neu zu installieren: etwa Vaultwarden, Forgejo, Grafana, n8n, Paperless-ngx, Umami, ntfy, Portainer, Mumble, PostgreSQL, MariaDB oder Valkey. Wir listen nur Apps, die wir live auf einem Testserver eingerichtet und geprüft haben; das Datum der letzten Prüfung steht bei jeder App.
- Jede App, die man von außen erreicht, bekommt automatisch eine eigene Adresse wie
vaultwarden-k7q2mx.goodflare.me; sie bleibt der App auf diesem Server und geht, wenn Sie die App entfernen. Apps mit Weboberfläche laufen hinter einem gemeinsamen Webzugang (Caddy) mit Let's-Encrypt-Zertifikat. Statt der automatischen Adresse nehmen Sie auf Wunsch einen eigenen Namen dieses Servers (direkt im Tab anlegen, so viele wie der Tarif enthält) oder eine eigene Domain, deren A-Eintrag schon auf die IPv4 des Servers zeigt. - Für neue Adressen unter goodflare.me gibt es je Woche nur eine begrenzte Zahl an Zertifikaten. Ist sie erreicht, wartet die Einrichtung, die Übersicht sagt Adresse wird eingerichtet und ungefähr bis wann, und es geht von selbst weiter. Mit einer eigenen Domain wartet nichts.
- TeamSpeak 3 richten Sie unter Ihrer eigenen Lizenz von TeamSpeak ein: kostenlos für einen Server mit bis zu 32 Plätzen und nur nicht kommerziell. Dafür setzen Sie den Haken bei der Lizenz; ohne ihn startet nichts. Den Berechtigungsschlüssel für die Admin-Rechte sehen Sie im Tab genau einmal. Wir vermieten keine TeamSpeak-Server.
- Jede App bekommt ein eigenes, zufälliges Passwort, das Sie einmal sehen; Standardpasswörter gibt es nicht. Bei Apps, deren erster Besucher sonst Admin würde, fragt der Browser zuerst nach einer Vorab-Anmeldung. Haben Sie das Admin-Konto der App angelegt, heben Sie sie im Tab auf.
- Datenbanken lauschen nur auf dem Server selbst; Sie erreichen sie über einen SSH-Tunnel.
- Lässt die Firewall des Servers die Ports einer App nicht durch, sagt die Seite das und gibt sie auf Wunsch beim Einrichten frei, oder später bei der App mit Ports freigeben. Das darf der Inhaber des Servers oder wer seine Firewalls verwaltet.
- Vor dem Einrichten und vor einem Update legen wir eine Sicherheitskopie des Servers an. Ein Update behält Daten, Passwörter und Einstellungen der App.
- Entfernen stoppt die App und behält ihre Daten; Mit allen Daten löschen entfernt auch die Daten.
- Die App läuft auf Ihrem Server und gehört Ihnen. Bei jeder App steht ihre Lizenz; bei n8n etwa erlaubt sie keinen Betrieb als Dienst für andere.
Eigene Einrichtung (cloud-init)
Unter Eigene Einrichtung (cloud-init) geben Sie bei einem VPS Ihr eigenes #cloud-config an, etwa Pakete, Dateien oder Befehle unter runcmd. Es läuft nach dem ersten Start als root, nach den Apps; die Ausgabe steht danach in /var/log/goodflare-setup.log.
- Die erste Zeile muss genau
#cloud-configlauten; Skripte werden nicht angenommen, Befehle gehören unterruncmd. - Die Seite prüft beim Tippen, ob alles gültig ist, und sagt, was nicht ausgeführt wird: Name, Netzwerk und Festplatte richten wir selbst ein.
- Falsche Angaben können den Server unerreichbar machen, etwa wenn SSH, Benutzer oder Passwörter verstellt werden. Dann kommen Sie über die Konsole oder das Rettungssystem wieder hinein.
Container
Ein Container bekommt bei der Neuinstallation ebenfalls ein frisches System, aber keine Apps und kein eigenes cloud-init. Software installieren Sie dort danach per SSH.
Wann es nicht geht
- Ist der Löschschutz an, lässt sich der Server nicht neu installieren. Sie schalten ihn unter Einstellungen aus.
- Während das Rettungssystem läuft oder ein ISO-Image eingelegt ist, geht keine Neuinstallation.
- Wer den Server mit Ihnen teilt, braucht dafür das Recht Neuinstallation.
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