ISO-Image: von einem Installer oder Rettungs-Image starten
Legen Sie ein ISO-Image in das CD-Laufwerk Ihres VPS und starten Sie den Server davon, etwa um ein eigenes System zu installieren. Bedient wird es in der Konsole.
ISO-Images legen Sie im Tab ISO-Image Ihres VPS ein. Ein Container hat kein Laufwerk und startet kein System von einem Datenträger; ein anderes System bekommt er über die Neuinstallation.
Ein Image wählen
Unter Image wählen stehen unsere Images, geordnet nach Installation und Rettung und Werkzeuge: offizielle Installer und Rettungs-Images, die wir bereitstellen. Jede Karte sagt, wie es sich bedienen lässt: nur unter Grafisch in der Konsole, oder auch im Terminal.
Unter Eigenes Image laden geben Sie eine https-Adresse an, und wir laden das ISO-Image für diesen einen Server. Die Grenzen (Größe, Anzahl je Konto, wie lange es bleibt) nennt die Seite; ein eigenes Image wird beim Auswerfen gelöscht. Steht dort, dass eigene Images bald verfügbar sind, geht es derzeit nur mit unseren Images.
Einlegen und starten
Wählen Sie ein Image.
Startart wählen
Einmal davon starten: Der Server startet jetzt von der ISO, ab dem nächsten Start aus dem Kundenbereich wieder von seiner Festplatte. Zuerst davon starten: Er startet von der ISO, bis Sie sie auswerfen.
Drücken Sie Einlegen und neu starten (bei einem gestoppten Server Einlegen und starten) und bestätigen Sie durch Halten. Der Server fährt herunter, das Image kommt ins Laufwerk und der Server startet davon; die Schritte sehen Sie dabei.
Öffnen Sie die Konsole unter Grafisch und bedienen Sie das Image wie auf einem Bildschirm.
Unter Zweites Laufwerk legen Sie auf Wunsch eine zweite CD dazu, von der nicht gestartet wird, etwa die Treiber-CD virtio-win für Windows (Windows mit eigener Lizenz installieren). Sie kommt mit dem Image hinein und wieder heraus.
Was auf der Festplatte liegt, bleibt, bis ein Installer es überschreibt. Solange ein Image eingelegt ist, steht über den Tabs des Servers eine schmale Zeile mit seinem Namen und Auswerfen. In der Konsole zeigt die Leiste dasselbe als Laufwerk-Knopf: Dort sehen Sie, was eingelegt ist, werfen es aus oder kommen über Image wählen … zu diesem Tab.
Im Terminal bedienen
Manche Images schreiben auch ins Terminal der Konsole. Bei vielen Linux-Installern geht das nach einer Startoption: im Startmenü meist e drücken, an die Zeile mit linux den Text console=ttyS0,115200 anhängen und mit Strg+X starten. Die Seite sagt bei jedem Image, ob es nötig ist.
Startmenü verpasst? Bei Zuerst davon starten startet ein Neustart aus dem Kundenbereich wieder von der ISO.
Auswerfen
- Auswerfen und neu starten: Der Server fährt herunter, die ISO kommt heraus, und er startet von seiner Festplatte.
- Nur auswerfen (bei laufendem Server): Die ISO kommt sofort heraus, ohne Neustart. Ab dem nächsten Start bootet der Server wieder von seiner Festplatte.
- Auswerfen (bei gestopptem Server): Die ISO kommt heraus; gestartet wird nichts.
Ein eigenes System installieren
Ein System, das Sie selbst von einer ISO installieren, ersetzt unseres: Passwort und SSH-Schlüssel aus dem Kundenbereich und der Gast-Agent greifen dort nicht mehr. Die Netzwerkwerte, die Sie im Installer eintragen, stehen auf der Seite unter Netzwerk für ein eigenes System: Adresse, Gateway, DNS, MTU und die öffentliche IPv4 als zusätzliche Adresse, dazu dieselben Werte als Befehle. IPv6 kommt automatisch.
Gut zu wissen
- Solange ein Image eingelegt ist, gehen Neuinstallation, Snapshots und das Rettungssystem nicht. Werfen Sie es vorher aus.
- Während das Rettungssystem läuft, lässt sich kein Image einlegen.
- Jedes Einlegen und Auswerfen steht in der Aktivität des Servers, bei einem eigenen Image mit seiner SHA-256-Prüfsumme.
- Wer den Server mit Ihnen teilt, braucht dafür die Rechte Neuinstallation und Rettungssystem: ein Installer kann das System ersetzen, und jedes von einem Image gestartete System kann die Festplatte lesen.
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