Netzwerk und öffentliche IP-Adresse
Jeder VPS und Container bekommt eine eigene öffentliche IPv4-Adresse. Was der Tab Netzwerk zeigt, wie Sie den Reverse-DNS (PTR) setzen lassen, was wir schützen und begrenzen, und wie E-Mail über Port 25 freigeschaltet wird.
Ihre Adressen
Im Tab Netzwerk stehen die öffentliche IPv4-Adresse Ihres Servers (bis sie geroutet ist: wird freigeschaltet), die IPv6-Adresse, sofern sich Ihr System selbst eine geholt hat, der fertige Befehl ssh root@… zum Kopieren und die MAC-Adresse. Zusätzliche IPv4-Adressen buchen Sie im Tab Tarif ändern unter Zusatzpakete (mehr dazu); sie stehen dann ebenfalls hier.
Die IPv6-Adresse holt sich Ihr System selbst über Router-Ankündigungen (SLAAC), aus einem /64-Netz, das sich alle Server in diesem Netz teilen. Ein eigenes /64 je Server ist geplant, ebenso Reverse-DNS für IPv6 (siehe unten).
Die Adresse ist im System schon eingerichtet; Sie müssen nichts konfigurieren. Ändern Sie die Netzwerk-Konfiguration im System nicht, sonst ist der Server nicht mehr erreichbar. Passiert es doch, hilft die Konsole im Browser.
Reverse-DNS (PTR)
Der Reverse-DNS ist der Name, den andere Server zu Ihrer Adresse finden. Mailserver prüfen ihn; für einen eigenen Mailserver sollte er zu dessen Namen passen. Unter Reverse-DNS (PTR) im Tab Netzwerk steht für jede öffentliche IPv4 Ihres Servers der Name, den das Internet gerade sieht; vorher ist das der Standardname unseres Netzbetreibers oder gar keiner.
A-Eintrag anlegen
Lassen Sie den gewünschten Namen, etwa
mail.ihre-domain.de, per A-Eintrag auf die Adresse zeigen. Ist die Domain unter Domains verbunden, legen Sie ihn dort an.Beantragen
Klicken Sie bei der Adresse auf Ändern, tragen Sie den Namen ein und wählen Sie Beantragen. Wir prüfen sofort, ob der Name auf die Adresse zeigt; sonst sagt das Feld, was fehlt.
Gesetzt
Unser Team setzt den Eintrag von Hand. Im Tab steht danach Gesetzt mit dem Datum; lehnen wir ab, steht dort der Grund. Bis öffentliche Resolver den neuen Namen zeigen, kann es noch etwas dauern.
Der Name muss auf die Adresse zurückzeigen. So kann niemand eine Adresse nach einer Domain benennen, die ihm nicht gehört.
Schutz und Grenzen
- Schutz gegen IP- und MAC-Spoofing: Ihr Server kann nur mit seiner eigenen Adresse senden.
- Ohne Firewall ist eingehend alles offen. Eine Firewall auf dem Host richten Sie im Tab Firewall ein (unten), eine im System selbst etwa mit
ufwodernftables. - Steht im Tab eine Bandbreite, gilt sie je Richtung.
Firewall
Im Tab Firewall steht die Firewall dieses Servers, gleich zum Bearbeiten: Sie beginnt offen, ohne Regeln, und ändert nichts, bis Sie eine Regel anlegen oder eine Vorlage wählen. Unser System setzt sie außerhalb des Servers durch: Auch root im Server kann sie nicht abschalten. Wer dieselben Regeln auf mehreren Servern braucht, teilt sie (Mit anderen Servern teilen …) oder nimmt eine gemeinsame Firewall aus Server · Firewalls dazu; sie gilt nach der Firewall des Servers, in der gewählten Reihenfolge, und die erste passende Regel entscheidet. Was eine frühere Regel schon entscheidet, steht als Hinweis an der späteren. Alles Weitere steht unter Firewall.
Vorlage wählen
Etwa Webserver oder Nur SSH. Sie sehen vorher, welche Regeln dazukommen; Ihre eigenen Regeln bleiben, solange Sie nichts anderes wählen, und SSH bleibt offen.
Anpassen
Jede Regel hat eine Aktion (erlauben, verwerfen, ablehnen), ein Protokoll, Ports und auf Wunsch Adressen, eine Liste oder eine Sperrliste. Die erste passende Regel entscheidet; die Reihenfolge ändern Sie durch Ziehen oder mit den Pfeilen.
Speichern
Die Firewall wird auf jeden Server geschrieben, an dem sie hängt; die Schritte sehen Sie dabei. Danach liest das Portal direkt in unserem System nach und zeigt Aktiv nur, wenn dort alles stimmt. Rückgängig stellt den Stand vor dem letzten Speichern wieder her.
Sperren Sie sich aus, hilft die Konsole im Browser: Sie läuft nicht über das Netz und bleibt immer erreichbar.
Unter Server · Firewalls legen Sie auch Adresslisten an: eigene Adressen (IP-Liste) oder alle Netze eines Anbieters per AS-Nummer (AS-Liste, täglich aktualisiert). Als Sperrliste gibt es Spamhaus DROP. Grenzen: 50 Regeln je Firewall, 3.000 Adressen aus Listen je Server.
E-Mail über Port 25
Ausgehende Verbindungen über Port 25 sind zum Schutz vor Spam gesperrt. Port 587 und 465 sind offen; damit versenden Sie über einen Mailanbieter. Wollen Sie selbst einen Mailserver betreiben, beantragen Sie die Freischaltung im Tab mit Freischaltung beantragen: mit einer kurzen Begründung (mindestens 20 Zeichen). Das geht einige Tage nach der ersten Zahlung; wir antworten im Ticket, meist binnen 24 Stunden.
Ein Mailserver braucht einen passenden Reverse-DNS. Beantragen Sie ihn im selben Tab, wie unter Reverse-DNS (PTR) beschrieben.
Eine Domain auf den Server zeigen lassen
Unter Domains gibt es die Vorlage VPS verbinden: Sie setzt den A-Eintrag (und AAAA, falls vorhanden) auf Ihren Server, auf Wunsch mit www. Mehr unter Domain hinzufügen und verbinden.
Was es nicht gibt
- Ein eigenes IPv6-Netz je Server, das das Portal zuteilt und anzeigt.
- Länderlisten für die Firewall.
- Reverse-DNS für IPv6-Adressen.
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