Minecraft Bedrock: Server einrichten, beitreten, einstellen
Ihr Bedrock-Server für Handy, Tablet, Windows und weitere Geräte: EULA bestätigen, Spieler auf die Liste setzen, beitreten und die Eigenschaften einstellen.
Ein Minecraft-Bedrock-Server ist der Server für die Minecraft-Ausgabe auf Handy, Tablet und Windows (früher Pocket Edition). Er ist ein eigenes Produkt: Java-Spieler kommen darauf nicht. Wer Java und Bedrock auf einem Server will, nimmt einen Java-Server mit Crossplay.
Der erste Start
EULA bestätigen
Auf der Übersicht steht Minecraft wartet auf Ihre Zustimmung. Lesen Sie die Endbenutzer-Lizenz von Mojang und drücken Sie Akzeptieren und starten. Zustimmen können nur Sie als Betreiber; wir tun das nicht für Sie.
Download von minecraft.net
Bei der Einrichtung wird noch nichts heruntergeladen. Erst beim Start nach Ihrer Zustimmung lädt der Server Bedrock Dedicated Server von minecraft.net und legt die Welt an. Das dauert beim ersten Mal etwas länger; in der Konsole sehen Sie es.
Spieler eintragen
Bedrock liefert die Liste der erlaubten Spieler eingeschaltet und leer aus. Solange sie leer ist, kann niemand beitreten, auch Sie nicht; in der Konsole steht dann „Allow list is enabled but contains no entries“. Tragen Sie im Tab Spieler unter Erlaubte Spieler Ihren Xbox-Gamertag ein, oder schalten Sie die Liste aus.
Die Liste können Sie auch bei gestopptem Server bearbeiten: Die Änderung gilt dann beim nächsten Start.
Beitreten
Öffnen Sie Minecraft und wählen Sie Spielen, dann den Reiter Server.
Ganz unten: Server hinzufügen.
Tragen Sie einen Namen ein, unter Serveradresse die Adresse von der Übersicht und unter Port den Port. Bedrock hat dafür zwei getrennte Felder.
Speichern und den Server in der Liste antippen.
- Spieler brauchen dieselbe Version der Minecraft-App wie der Server. Steht der Server auf Immer die neueste, aktualisiert er sich beim Start; Spieler mit einer älteren App kommen nach deren Update hinein.
- Jeder Spieler braucht ein Xbox-Konto (Microsoft-Konto). Auf die Liste der erlaubten Spieler kommt der Gamertag, genau wie in der Xbox-App.
- Bedrock liest keine SRV-Einträge: Wer eine eigene Domain nutzt, gibt den Port immer mit an.
- Auf Xbox, PlayStation und Nintendo Switch zeigt Minecraft unter Server bisher nur die vorgestellten Server; ein Feld für eigene Server gibt es dort nicht. Ob Konsolenspieler beitreten können, liegt also an Minecraft, nicht an Ihrem Server.
Die Server-Identität
Bedrock weist sich gegenüber Spielern mit einer Identität aus. Ist keine gespeichert, erzeugt der Server bei jedem Start eine neue, und Spieler müssen ihm danach erneut vertrauen. Im Tab Eigenschaften zeigt die Karte Server-Identität, ob eine gespeichert ist; Identität speichern (bei laufendem Server) legt die aktuelle in keys/server_identity_key.pem ab.
Spieler, Operatoren, Nachrichten
Im Tab Spieler sehen Sie bei laufendem Server, wer online ist. Dort trennen Sie Spieler mit Grund, machen sie zum Operator (sie dürfen dann Befehle verwenden) und schreiben eine Nachricht an alle. Operatoren stehen in permissions.json mit ihrer Xbox-Kennung; zum Operator machen geht deshalb nur, während der Spieler online ist. Rechte entziehen geht auch bei gestopptem Server.
Einstellungen
Der Tab Eigenschaften zeigt server.properties als Formular, in Gruppen: Server und Zugang (Name, Spielerzahl, Liste, Rechte neuer Spieler), Spiel (Spielmodus, Schwierigkeit, Cheats, Chat, Skins), Welt (Weltname, Seed), Leistung, Sicherheit und Bewegung und Technik. Das i neben jeder Einstellung erklärt, was sie bewirkt. Alles gilt nach dem nächsten Neustart; nach dem Speichern bietet die Seite ihn an.
- Servername, Spielmodus, Schwierigkeit und Cheats schreibt unser System bei jedem Start aus den Startvariablen in die Datei. Die Seite ändert deshalb beides, Variable und Datei.
- Servername und Weltname bitte ohne Umlaute und Sonderzeichen: Sie würden im Spiel als Zeichencode erscheinen.
- Ein neuer Weltname legt beim Start eine neue Welt an; die alte bleibt im Ordner
worlds. Der Seed wirkt nur für neue Welten. - Port und Netzwerk setzen wir passend zu Ihrer Adresse; diese Werte sind gesperrt.
- Unter Version wählen Sie Immer die neueste oder eine Feste Version, etwa um auf der Version zu bleiben, die alle Ihre Spieler haben.
Die Datei selbst bearbeiten Sie im Dateimanager; Kommentare stehen nach dem ersten Neustart nicht mehr darin, die Erklärungen finden Sie beim i.
Leistung
Am meisten kosten die Sichtweite (view-distance) und die Simulationsweite (tick-distance): je größer, desto mehr Arbeitsspeicher und Rechenzeit pro Spieler. Bedrock liefert Sichtweite 32 aus; die Voreinstellungen Sparsam (12) und Ausgewogen (20) in der Gruppe Leistung entlasten den Server spürbar. Die Simulationsweite wirkt stärker; 4 ist der Standard.
- Ruckelt es mit vielen Spielern, senken Sie zuerst die Sichtweite, dann die Spielerzahl.
- Chunks auch von der Spieler-App erzeugen (Standard an) überlässt den fernen Teil der Sicht den Geräten der Spieler.
- Wie viel Arbeitsspeicher und Rechenzeit der Server gerade braucht, zeigt der Tab Leistung. Reicht es dauerhaft nicht, hilft ein größerer Tarif.
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